Rezension: Das Gewölbe des Himmels (1)-Der Vergessene

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Autor: Peter Orullian
Verlag: Blanvalet
Seiten: 666
Preis: 15,00 €
ISBN: 978-3-442-26839-9


Inhalt: KLEINERE SPOILER KÖNNEN ENTHALTEN SEIN!!

Damals formten die Schöpfer die Welt. Unter ihnen gab es einen „Bösewicht“, welcher das Unheil in Maßen auf die Welt schicken sollte, denn kein Ort ist perfekt und schon gar nicht die Menschen. Irgendwann begann Quietus Spaß an seiner Arbeit zu haben und er quälte das Volk absichtlich. Daraufhin schritten die Schöpfer ein und verbannten ihn, um den Frieden zu bewahren.
Im Helligtal, die Heimat von Tahn Junell, kam jedes Jahr pünktlich zum Nordsonn der Geschichtenerzähler Ogea vorbei und erzählte ihnen längst vergessen geglaubte Geschichten. Doch dieses Jahr hatte er Verspätung und es gab Gerüchte, dass der ältere Herr auf seinem Weg ins Helligtal umgekommen ist. Als der Geschichtenerzähler doch eintraf, war er nicht in bester Verfassung. Er warnte die Bewohner des Helligtals mit letzter Kraft vor schrecklichen Veränderungen bevor er starb.
Bei dieser letzten Versammlung sind nicht nur die Bewohner des Helligtals anwesend gewesen, sondern auch der Sheson Vendanji und seine Begleiterin Mira Fern, welche versuchten Tahn zu überreden mit ihnen fortzugehen. Er sei angeblich in Gefahr und wenn er in seiner Heimat bleiben würde, würde er alle die er liebt dem Tode weihen. Tahn wollte ihnen kein Gehör schenken und ritt nach Hause, um sich zu vergewissern, dass seiner schwangeren Schwester nichts fehlte. Im Schlafzimmer seiner Schwester fand er einen Dämon vor, welcher seiner Schwester das bereits geborene Baby entrissen hatte und er konnte die Flucht des Dämons mitsamt des Babys nicht verhindern. Schließlich sah er ein, dass es im Helligtal nicht mehr sicher genug war und schloss sich dem Sheson und der Fern an. Auf ihrer Reise erwarten Tahn Rückschläge, Krieg und Verrat. Er muss den Fremden vertrauen, welche ihn, seinen besten Freund und seine Schwester ins Ungewisse führen. Mit der Zeit bemerkt Tahn, dass die schrecklichen Kreaturen es alle auf ihn abgesehen haben, aber er konnte sich nicht erklären weshalb und weder der Sheson noch die Fern lieferten ihm Antworten. Und jener, dessen Name vergessen werden musste, regt sich in seinem Gefängnis…


Zitate:

„Es geht nicht darum, was ich mir wünsche. Ich bin eine Fern. […]“
„Ich habe nicht nach den Fern gefragt. Sondern nach dir.“
Langsam griff er nach Wendras Arm, nahm sie beim Handgelenk und zog sie zu sich an den Tisch. „Hiermit kaufe ich mich in die letzte Runde ein.“
Er lag da und starrte zum Firmament empor, mit schlaffen, reglosen Zügen. Wendra erinnerte er an die Mehlsäcke, die sie und Tahn im Sommer ein wenig ausstopften und als Vogelscheuchen in ihre Beete stellten.


Meine Meinung:

Am Anfang fiel es mir etwas schwer in die Geschichte hineinzufinden, da zunächst viel drumherum erzählt wurde. Wie bei vielen Fanatasybüchern muss der Hintergrund zuerst erklärt werden und die einzelnen Kreaturen geschildert werden und dies hat sich in dem Buch ein bisschen gezogen. Nachdem man aber einigermaßen aufgeklärt wurde, nahm die Geschichte richtig an Fahrt auf und es wurde immer spannender. Es wurde viel zwischen den einzelnen Charakteren hin und her gewechselt, sodass man mehr über jeden Einzelnen erfahren konnte. Vor allem Wendra, die Schwester von Tahn, hat mir gegen Ende immer besser gefallen, da sie taffer und eigenständiger wurde. Da ich bereits gefragt wurde, ob in diesem Buch die Liebe mitspielt, werde ich es hier noch einmal erwähnen: Es kommt teilweise auch Liebe ins Spiel, jedoch ist sie eher nebensächlich. Allerdings würde ich persönlich schon ein Paar shippen 😀
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der sich von den kleineren historischen Hintergründen (welche alle für das Buch erfunden wurden) nicht abschrecken lässt.


Bewertung: 🌷🌷🌷🌷/🌷🌷🌷🌷🌷


Sonstiges:

Dieses Buch wurde mir freundlicherweise vom Bloggerportal als Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt. Danke dafür 🙂
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